Die einzigartige Verbindung aus Sabbath-artigen Riffs, verträumten Klangteppichen voller Fuzz-Gitarren und dem melodischen Gesang von Jason Simon hat Dead Meadow sowohl bei Fans von Psychedelic Pop/Rock als auch bei Anhängern des Stoner Rock gleichermaßen Anklang verschafft. Obwohl sich die Bandmitglieder bei Konzerten der Punk- und Indie-Szene in und um Washington, D.C. kennenlernten, ist ihr Sound stärker von Classic-Rock-Legenden wie Pink Floyd, Led Zeppelin und Black Sabbath geprägt. Das Trio formierte sich im Herbst 1998 mit dem Sänger und Gitarristen Simon, dem Bassisten Steve Kille und dem Schlagzeuger Mark Laughlin. Ihr Ziel war es, ihre Vorliebe für den Hard Rock der frühen 70er Jahre und die Psychedelic-Musik der 60er Jahre zu einem unverwechselbaren eigenen Sound zu verschmelzen.
1999 veröffentlichten sie ihr Debütalbum, das acht Songs umfasste. Innerhalb relativ kurzer Zeit erhielt das Trio aus D.C. Angebote für Tourneen – von lokalen Bands wie The Make-Up und Fugazi bis hin zu den Psychedelic-Rockern von Brian Jonestown Massacre. Auf das viel gelobte Debüt folgte bereits 2001 das Album „Howls from the Hills“; es wurde auf dem Bauernhof der Großeltern ihres Freundes Stephen McCarty (der später selbst Mitglied von Dead Meadow werden sollte) im ländlichen Indiana aufgenommen und ebenfalls über Tolotta Records veröffentlicht.
Anfang 2003 unterschrieb die Band bei Matador Records und veröffentlichte „Shivering King and Others“. Neben der schweren Atmosphäre und den bluesbeeinflussten Songs, die bereits die beiden Vorgängeralben prägten, setzte die Band nun auf einen vielschichtigeren, dichteren Sound, blieb dabei aber ihrem psychedelischen Stil treu.
Mit dem langjährigen Freund Cory Shane als zweitem Gitarristen veröffentlichte die Band 2005 das hochgelobte Album „Feathers“ bei Matador Records. Diese Platte verband den für Dead Meadow typischen schweren Sound mit einer etwas traumhafteren Atmosphäre und zeichnete sich durch das ausgeprägte Zusammenspiel der beiden Gitarristen Cory und Jason aus. 2007 kehrte die Band zur Trio-Besetzung zurück und verlegte ihren Wohnsitz von Washington, D.C. nach Los Angeles, Kalifornien. „Old Growth“, das fünfte Studioalbum, erschien 2008 bei Matador Records. Im Jahr 2010 veröffentlichten Dead Meadow mit „Three Kings“ einen abendfüllenden Konzertfilm samt Soundtrack, der ihre Live-Show in den Mittelpunkt stellte und psychedelische Traumsequenzen enthielt, die einer losen Handlung folgten.