Kultur an 356 Tagen und Nächten im Jahr
Festivals, Konzerte, Lesungen, Opern, Tanz, Theater und Clubreihen, das Kesselhaus in der Kulturbrauerei hat sich in den letzten 20 Jahren zu einem der fünf wichtigsten Veranstaltungsorte für Popkultur in Berlin entwickelt.
Das ca. 1.000 Gäste fassende Haus ist ein kultureller Magnet mit unverwechselbarem Charakter und industriellem, rauem Charme. Die Programmmacher des Kesselhauses suchen aktuelle künstlerische Strömungen, fördern sie und stellen sie in einen interkulturellen Kontext. Die Musik steht dabei im Mittelpunkt. Das Kesselhaus zählt bei den großen Konzertveranstaltern zu den wichtigsten Häusern in Berlin für Pop- und Rockkonzerte (Bands wie Hurts, Ich & Ich, Kaiser Chiefs, The Boss Hoss, Fettes Brot, Linkin Park, The Killers, The Hives, Keimzeit, Selig, Tito & Tarantula, Jello Biafra, ...). Auch nutzen Partyveransalter, wie unter anderem Paul van Dyk mit der Vandit Nights, den Veranstaltungsort regelmäßig als Partylocation.
Das musikalische Profil des Kesselhaus reicht jedoch weit darüber hinaus und genießt auch im Bereich der Weltmusik (unter anderem Tinariwen, Femi Kuti, Lhasa, Spiridon Shishigin, ...), der osteuropäischen und der frankophonen Musik (unter anderem Stromae, Fanfare Ciocarlia, Rokia Traoré, ... ) internationales Renommee. Zudem finden hier internationale Festivals unter anderem die Berlin Music Week, die European Blues Challenge, das Jazzdor Strasbourg-Berlin ihre Heimat. Zu solchen Events kann unter anderem das direkt angeschlossene Maschinenhaus flexibel als Lounge oder Medienraum mitgenutzt werden.
Zum Programmanspruch der Consense Gesellschaft zur Förderung von Kultur mbH, die für das Kesselhaus verantwortlich ist, gehört auch die Förderung junger Künstler und ungewöhnlicher Veranstaltungsformen. Neue, experimentelle Konzepte finden sowohl im Kessel- als auch im Maschinenhaus ihre Plattform.