Warten nervt. Es macht ungeduldig, reizt zur Wut. Aber es ist eine menschliche Grunderfahrung. Maren Strack zeigt in ihrem neuen Stück vier verschiedene Warte-Zustände. Stilles Warten schlägt dabei in choreographierte Explosionen um. Zarte Klangbilder begegnen schleifend metallischer Schärfe. Die Künstlerin versetzt in ihrer Performance das Publikum mit choreographischen und akustischen Mitteln in einen Zustand, der Sehgewohnheiten demontiert, regelrecht „entkoffert“.
Denn Leben ist Warten… und im besten Fall: befreite Zeit!