Wo einst riesige Gerätschaften zum Abbau von Braunkohle im Einsatz waren, finden heute Konzerte, Festivals und Sport-Events statt. Auf dem Gelände des ehemaligen Tagebaus Golpa-Nord entstand Ferropolis, die Stadt aus Eisen – einer der außergewöhnlichsten Veranstaltungsorte Deutschlands. Der Tagebau ist Geschichte, die Bagger sind geblieben: Imposante Stahlgiganten wie der Eimerkettenbagger „Mad Max” oder der Schaufelradbagger „Big Wheel” dienen heute als spektakuläre Kulisse für Großveranstaltungen.
Von 1957 bis 1991 wurde in der Nähe von Gräfenhainichen bei Dessau Braunkohle gewonnen. Nach dem Ende der DDR und des Tagebaubetriebs wurde das Gelände geflutet – und so der Gremminger See geschaffen. Auf einer Halbinsel des Sees befindet sich Ferropolis - ‘Stadt aus Eisen’. Das seit dem Jahr 2000 für die Öffentlichkeit zugängliche Areal dient als Freilichtmuseum und Veranstaltungsstätte mit Platz für 30.000 Menschen.
Musiker wie Besucher schätzen den Industrie-Charme, den Ferropolis Konzerten und Festivals verleiht. Früher bestimmte harte Arbeit den Alltag der Beschäftigen, heute dürfen Musikfreunde an derselben Stelle hart feiern. Etwa beim Melt!-Festival, beim Full Force oder beim Splash. Diese drei jährlich stattfindenden Festivals sind nur einige der vielen Events, die in Ferropolis steigen. Und diese Beispiele zeigen: Musikalisch kennt Ferropolis keine Grenzen. Ob Hip-Hop oder Heavy Metal, Electro oder Klassik – als ungewöhnliche Konzertlocation steht die Stadt aus Eisen Musikfans jedes Genres offen. Neben Konzerten und Festivals finden auch Sportveranstaltungen wie Triathlons oder Motorsport-Events sowie diverse Sonderveranstaltungen auf dem großflächigen Areal statt.
Ferropolis ist Museum, Denkmal und Eventlocation – und ein eindrucksvolles Erlebnis für jeden Besucher.