Die US-Rapszene bringt immer wieder neue weibliche Talente hervor. BIA ist der beste Beweis dafür. Sie rappt, singt, schreibt Songs und arbeitet hart für ihren Erfolg. Bei dem unwiderstehlichen Flow, den sie auf Tracks wie „Whole Lotta Money“ oder „Can’t Touch This“ an den Tag legt, war es aber nur eine Frage der Zeit, bis sie die verdiente Anerkennung bekommt. Die Unterstützung von Kolleg*innen wie Pharrell Williams und Nicki Minaj hat auf BIAs Weg zur gefragten Rapperin mit Sicherheit nicht geschadet.
1991 als Bianca Miquela Landrau geboren, wächst BIA in der Nähe von Boston auf, macht im Zuge ihres Karrierestarts jedoch L.A. zu ihrer Wahlheimat. BIAs Wurzeln liegen in Italien und Puerto Rico. Diese Tatsache verleiht ihr einen charakteristischen Akzent – und in ihrem Song „Besito“ (featuring G Herbo) wechselt sie sogar gekonnt zwischen englischen und spanischen Bars. Nachdem sie in zwei Staffeln der US-Reality-TV-Show „Sisterhood of Hip Hop“ zu sehen war, holt Pharrell sie 2014 an Bord seines Labels. Das Ergebnis: Ein Mixtape namens „#CholaSeason“.
Erste EP und „Best on Earth“
2016 tritt BIA im Vorprogramm von Ariana Grande auf deren Europatour auf. Auch das Feature an der Seite von Pharrell und Sky auf „Safari“ von J Balvin erhöht den Bekanntheitsgrad der Newcomerin. 2018 ist es dann endlich soweit: BIA veröffentlicht ihre erste EP. Die trägt den Titel „Nice Girls Finish Last: Cuidado“ und besteht aus sechs Tracks, darunter die Single „Hollywood“. BIAs Feature auf Russ’ Hitsingle „Best on Earth“ pusht ihre Karriere weiter. Mit so viel Rückenwind kann sich die zweite EP „For Certain“ glatt in den US-Charts platzieren. „Whole Lotta Money“ wird als Remix-Verison mit Nicki Minaj gar ein lupenreiner Hit, der BIAs Fanbase noch einmal deutlich vergrößert. 2021 erscheint „For Certain (Deluxe)“ mit sechs zusätzlichen Tracks, darunter „Besito“ und besagter Remix.
Neben J Balvin und Russ haben auch einige andere namhafte Musiker*innen BIA für sich entdeckt. So ist sie auf Songs von Kali Uchis („Miami“) und Iggy Azalea („Is That Right“) zu hören. Die Anzahl der Kollaborationen wird in den kommenden Jahren sicher ebenso anwachsen wie die der Hitsingles, Alben, Live-Auftritte und begeisterten BIA-Fans.