Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Giuseppe Verdi, Jean Françaix, Julius Klengel u. a. sowie bekannte Weihnachtsklassiker
Weihnachten auf 12 mal 4 Saiten
»Oben näselt es, unten brummt es«, äußerte sich Antonín Dvorák wenig charmant über das Cello. Ach, hätte er doch dieses Ensemble hören können, sein Urteil wäre ganz anders ausgefallen. Vielleicht ja so: »Cello? Das kann einfach alles – und 12 Celli können noch viel mehr!« Vor fast 55 Jahren tat sich die Cellogruppe der Berliner Philharmoniker erstmals ohne die übrigen Kollegen ihres weltberühmten Klangkörpers zusammen, um allein mit ihresgleichen auf der Konzertbühne zu sitzen. Wozu braucht man auch schon ein ganzes Orchester, wenn man auf 12 mal 4 Saiten ganze musikalische Welten erschaffen kann. Klassik und Avantgarde? Ehrensache! Jazz, Tango, Beatles, Filmmusik? Nichts lieber als das! Mit dem nötigen Ernst sowie der genau richtigen Dosis Humor und Leichtigkeit erkunden die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker immer wieder neue und andere Wege. Für Pro Arte nehmen sie ganz viel Weihnachten ins Programm und mit Julius Klengels »Hymnus« auch jenes Stück, das 1972 die Initialzündung zur Gründung dieses einmaligen Streicherensembles gab.