Als der Vesuv im Jahr 79 n. Chr. ausbricht, ist das Schicksal Pompejis besiegelt: Das Leben kommt abrupt zum Stillstand, als die Asche des Vulkans alles unter sich begräbt – und gleichzeitig konserviert. Nach wie vor fasziniert diese verheerende Naturkatastrophe die Menschen. „Die letzten Tage von Pompeji“ erzählt die fesselnde Geschichte der römischen antiken Stadt in einer interaktiven und immersiven Ausstellung auf völlig neuartige Weise. Original-Artefakte, 360°-Projektionen, eine Virtual Reality-Reise sowie ein Metaversum machen die Pompeji-Ausstellung zum ebenso eindrucksvollen wie informativen Erlebnis. Nach Madrid, Wien und Berlin lädt nun auch Oberhausen zu einer einzigartigen Zeitreise ins Römische Reich ein.
Was sich vor fast 2.000 Jahren in Pompeji abgespielt hat, bewegt bis heute. „Die letzten Tage von Pompeji“ macht die finalen Stunden der Stadt und den Alltag vor der Zerstörung erfahrbar. So haben Ausstellungsbesucher Gelegenheit durch antike Straßen zu schlendern und Häuser zu betreten. Sie werden Zeugen von Wagenrennen und Gladiatorenkämpfen und können das prächtige Amphitheater bewundern. Sie erkunden mit Fresken verzierte Räume, Gärten und Badehäuser der Villa der Mysterien und spüren die Macht des Römischen Reichs. Und natürlich sind sie auch dabei, wenn der Vesuv Asche und Gestein spuckt. Rund 2.000 Bewohnerinnen und Bewohner Pompejis wurden bei dem Ausbruch verschüttet. Im Museumsbereich der Pompeji-Ausstellung sind Gipsabdrücke einiger dieser Opfer zu sehen. Darüber hinaus geben alltägliche Gegenstände und Waffen Aufschluss über das Leben der Pompejianer. Marmorskulpturen und Gladiatorenausrüstungen gehören zu den weiteren ausgewählten Exponaten. Auch wissenschaftliche Aspekte des Vulkanausbruchs werden in „Die letzten Tage von Pompeji – Die immersive Ausstellung“ beleuchtet.
Höhepunkte der Pompeji-Ausstellung
Zu den Highlights der Pompeji-Schau gehören der immersive und der Metaverse-Raum sowie das VR-Erlebnis. Mithilfe modernster Technologie erweckt die Ausstellung Pompeji zum Leben. Jeder einzelne Bereich ermöglicht eine andere Erfahrung und gewährt einen anderen Blick. Rundum-Projektionen lassen Betrachter eintauchen in den Alltag auf den Straßen Pompejis und zeigen in eindrücklichen Bildern, wie schließlich die Katastrophe über die Stadt hereinbricht. Noch intensiver wird es beim Virtual Reality-Erlebnis, das Teilnehmende ins Amphitheater entführt, wo sie ein Unterhaltungsprogramm der römischen Art genießen. Auf Erkundungstour durch die berühmte Mysterienvilla geht es im Metaversum. Auch hier erzeugt „Die letzten Tage von Pompeji“ mittels technischer Möglichkeiten nachhaltig beeindruckende Momente. Ein ganz besonderes Andenken an die Pompeji-Ausstellung bietet zudem ein KI-Fotoautomat.
„Die letzten Tage von Pompeji – Die immersive Ausstellung“ ist weit mehr als eine interessante Museumsschau. Es ist ein interaktives Erlebnis für die Sinne. Neben den spektakulären visuellen Elementen sorgen auch Musik und Geräusche für authentische Eindrücke. Letztere reichen vom Jubel im Amphitheater bis zu Umgebungsgeräuschen beim Spaziergang durch die Straßen. Dank der Kombination aus imposanten Projektionen, verblüffender VR-Technologie und einer realistischen Soundkulisse entsteht die perfekte Illusion. Hunderttausende hat die Pompeji-Ausstellung bereits begeistert. Kein Wunder, hebt sie Museumsbesuche doch auf das nächste Level. „Die letzten Tage von Pompeji“ ermöglicht Besucherinnen und Besuchern, eines der packendsten Ereignisse der Menschheitsgeschichte hautnah nachzuempfinden – eine unvergessliche Erfahrung.
FAQ
Wo findet die Pompeji-Ausstellung statt?
Die Ausstellung findet im OBEX Oberhausen statt, einem neuen Zentrum für immersive Ausstellungen. Die genaue Adresse lautet: Duisburger Straße 375, 46049 Oberhausen
Wie komme ich zur Ausstellung?
Das OBEX befindet sich in zentraler Lage in der Oberhausener Innenstadt. Vom Hauptbahnhof ist es in 15 Minuten fußläufig erreichbar. Ferner gibt es mehrere Buslinien, die zwei Haltestellen an der Duisburger Straße anfahren. Mit dem Auto ist das OBEX über die A3 mit der Anschlussstelle OB-Lirich sowie über die A42 und die Anschlussstelle OB-Buschhausen erreichbar. Neben dem Eingang befinden sich über 240 (kostenpflichtige) Parkplätze.
Wie viel Zeit sollte man für den Besuch einplanen?
Die meisten Besucher verbringen etwa 60 bis 90 Minuten in der Ausstellung.
Ist die Ausstellung für Kinder geeignet?
Ja, alle Altersgruppen sind willkommen. Kinder unter 15 Jahren müssen von einem Erwachsenen begleitet werden. Die VR- und Metaverse-Erfahrungen werden für Kinder ab 5 Jahren empfohlen.