„e.ID: A Fugue“ spielt in einer schwebenden Realität.
Die hybride Performance entfaltet sich als choreografische Meditation über Identität, Sterblichkeit und Existenz in einer zunehmend digitalisierten Welt.
Wir leben zwischen den Welten: zwischen dem Physischen und dem Digitalen, dem Vererbten und dem Konstruierten, dem Menschlichen und etwas noch nicht vollständig Definiertem. Diese Spannung zwischen dem Greifbaren – Fleisch, Knochen, DNA, Erinnerung, Instinkt – und einem endlos reproduzierbaren Selbst spiegelt sich in der körperlichen Darbietung, der Partitur sowie den Live- und interaktiven Strukturen des Werks wider.
Als Fuge strukturiert, zeichnet e.ID: eine Seinsweise nach, die zugleich Fleisch und Daten, Instinkt und Algorithmus ist, die eingeschlossen, schwebend und in einem ständigen Kreislauf innerhalb von Systemen verweilt, die sie nicht vollständig erfassen kann. e.ID: bewegt sich in den unsichtbaren Strömungen, die die Welt, in der wir leben, zunehmend prägen, und verweilt bei der Vergänglichkeit.Künstlerisches Konzept, Choreografie: Louise Coetzer.
Originalmusik: Njabulo Phungula, Inge Beckmann, Heidrun Schramm, Nicolas Wiese
Musikalische Leitung: Brydon Bolton
Bühnenbild: Methodlab
Technische Leitung: Oscar O’Ryan
Tanz: Gemma Trehearn, Rian Jansen, Tamsyn Pretorius, Gala Winkler, Aphiwe Sodlamba
Dauer: 75 min.