Das Tanzstück lädt ein, über die Fragilität menschlicher Beziehungen in einer zunehmend physisch entfremdeten Welt nachzudenken. Auf der Bühne bewegen sich die Performer*innen zwischen Produktion und Zerstörung, Disziplin und Zusammenbruch. Ihre mechanischen, synchronisierten Gesten erinnern an industrielle Prozesse und oszillieren zwischen Distanz und dem Wunsch nach (Wieder-)Verbindung.
Die Arbeit schafft einen Raum, in dem sich die Auswirkungen von Isolation, kollektiver Erschöpfung und dem Impuls zu Widerstand oder Annäherung körperlich erfahren lassen. Der Dialog zwischen dem Natürlichen und dem Industriellen, dem Menschlichen und dem Mechanischen, macht das gleichzeitige Bestehen dieser Gegensätze sichtbar und reflektiert die geteilten Erfahrungen, die daraus entstehen.
Choreografie: Jason Martin
Künstl. Mitarbeit: Rebecca Margolick
Performer*innen: Rebecca Margolick, Jason Martin
Mitwirkende: Beatriz Mira, Emiliana Battista Marino, Paco Ziel
Probenleitung: Isabelle Poirier, Carmen Macias
Dramaturgie: James Viveiros, Ami Shulman
Lichtdesign: Claire Seyller
Musikkomposition: Jonathan Goulet
Kostüme: Rémi van Bochove
Techn. Leitung: Emmanuel Bossé-Messier
Jason Martin ist ein kanadischer Choreograf, Darsteller und Pädagoge. Er arbeitete bereits mit der Compagnie Marie Chouinard, Daniel Léveillé Danse, The Holy Body Tattoo und der Margie Gillis Dance Foundation zusammen.
Sprache: Englisch
Dauer: 60 min
Im Rahmen von b12 summer festival.