Bereits der Anfang der pianistischen Karierre von Dr. Roman Salyutov zeichnete sich durch begeisterte
Pressestimmen, die ihn als «junges Klavier-Ass» und «Zauberkünstler» lobten, den «der Gott mit einem
unglaublichen Talent beschenkt hat».
Geboren 1984 in Leningrad, bekam er seinen ersten Klavierunterricht im Alter von sechs Jahren und
bildete sich danach vielseitig in einigen der besten Musiklehranstalten wie dem Musikfachschule-Lyzeum
beim Sankt Petersburger Staatskonservatorium, dem Sankt Petersburger Staatskonservatorium selbst
sowie der Hochschule für Musik und Tanz Köln aus. Alle seine Studien schloss er mit Auszeichnung ab.
Seit 2004 lebt er ständig in Deutschland, in Bergisch Gladbach bei Köln.
Sein Streben nach dem besseren Begreifen interpretierter Werke sowie der Vervollkommnung seiner
Kunstfertigkeit verliehen seinem Werdegang eine einzigartige Weiterentwicklung: Mit 26 Jahren
verteidigte er seine Promotionsarbeit an der Universität Paderborn erfolgreich und erlangte den
akademischen Grad eines Doktors der Philosophie für seine Untersuchungen in einem der komplexesten
Bereiche der Musikwissenschaft – der musikalischen Semantik: „Das Klavierschaffen von César Franck:
Besonderheiten der Semantik der Musiksprache und ihre Bedeutung bei der Gestaltung der sinnbildlichemotionalen
Sphäre der Werke“ (Verlag Peter Lang, Frankfurt am Main, 2012).
Seine solch fundamentalen Kenntnisse in Musikwissenschaft und deren Umsetzung bei seiner
Interpretationstätigkeit bleiben von Publikum und Presse nicht ungeachtet, die neben der Bewunderung
für seine «erstaunliche Virtuosität, unbändige Fingerbeweglichkeit und filigranes Fingerspiel» auch seine
besondere «intellektuelle Herangehensweise, prachtvolle Klangfülle und Tiefgründigkeit, emotionale
Bandbreite sowie beeindruckende Ausdruckskraft» betont.
Nicht zufällig wird auch Roman Salyutovs «orchesteraler Spielkultur» in seinen Solo-Konzerten eine
besondere Aufmerksamkeit geschenkt: parallel zur Erweiterung der pianistischen Laufbahn wurde er
2013 zum Chefdirigenten des großen Kammerorchesters Bergisch Gladbach ernannt. Im Laufe einer
kurzen Zeit entwickelte sich das Orchester unter seiner Leitung zu einem der besten Liebhaberorchester
mit vielen hochambitionierten Programmen.
Roman Salyutovs vielfältige Tätigkeit hat auch zum Kulturleben Deutschlands beigetragen. Unter seiner
tatkräftigen organisatorischen sowie künstlerisch-wissenschaftlichen Mitwirkung wurde das bundesweit
erste Max-Bruch-Musikfestival in Bergisch Gladbach 2013 ins Leben gerufen, in dem prominente
Künster aus ganz Deutschland auftraten.
Seit 2010 ist er künstlerischer Leiter der Reihe „Bensberger Konzerte“, in deren Rahmen Recitals,
Kammermusikabende und sinfonische Konzerte stattfinden, was das Musikleben der Stadt erheblich
bereichert.
Schon jahrelang leitet er einen großen Zyklus von Vorlesungen-Konzerten zur Geschichte der Weltmusik
in verschiedenen Städten von NRW, in denen er sowohl als Referent als auch als Solist auftritt: Seine
mitreißenden Vorträge zum Schaffen der Großen Komponisten werden durch anschließende Konzerte mit
deren Klavierwerken bereichert. In einer derart aufklärerischen Tätigkeit sieht er heutzutage eine der
wichtigen Aufgaben für Interpreten - die klassische Musikkunst der ganzen Gesellschaft näher zu
bringen.
Zurzeit vervollkommnet der junge Künstler seine Kunstfertigkeit und tritt vor allem mit großen Recitals,
aber auch als Kammermusiker und Solist mit Orchestern auf. Sein Repertoire schließt mehrere Hunderte
von Werken von Barock bis Gegenwart ein, darunter viele höchst virtuose Kompositionen. Dies
ermöglicht ihm die Gestaltung absolut unterschieldicher Programme für jeden Musikgeschmack.
Sein ganzes Leben ist der Musik gewidmet, indem er ständig mit aller Kraft um die künstlerische
Höchstleistung ringt.