Jazz Manouche zwischen Tradition, kultureller Begegnung und musikalischer Freiheit –Musik als Zeichen gegen Ausgrenzung und für eine offene Gesellschaft
Elias Prinz zählt zu den spannendsten Vertretern des Jazz Manouche. Gemeinsam mit dem Pariser Rhythmusgitarristen Jean-Baptiste Delattre und der Münchner Kontrabassistin Ida Valentina Koch präsentiert er ein Konzertprogramm aus eigenen Kompositionen, neu interpretierten Perlen der Jazzliteratur und ausgewählten Stücken Django Reinhardts.
Die Musik von Elias Prinz ist stark geprägt von der Musiksprache der Sinti, von Django Reinhardt und der modernen Jazz-Manouche-Szene. Virtuos, aber immer melodisch und mit viel Feingefühl, verbindet er die Tradition des Jazz Manouche mit zeitgenössischen Elementen.
Dieses Konzert verspricht ein außergewöhnliches musikalisches Erlebnis. Zugleich setzt es ein Zeichen für kulturelle Vielfalt. Die Geschichte der Sinti und Roma ist auch eine Geschichte von Ausgrenzung, Diskriminierung und Verfolgung.
Während des Nationalsozialismus wurden Sinti und Roma systematisch verfolgt und ermordet.
Die Musik, die aus ihrer kulturellen Tradition hervorgegangen ist und die heute Menschen auf der ganzen Welt begeistert, erinnert daran, welchen Reichtum eine Gesellschaft gewinnt, wenn sie kulturelle Vielfalt nicht ausgrenzt, sondern wertschätzt.