Violet Grohl ist gerade einmal 20 Jahre alt und doch klingen ihre grungigen Rocksongs so ausgereift und in ihrem Sound gefestigt, als würde die Newcomerin bereits seit Jahrzehnten auf der Bühne stehen. Geprägt sind ihre Songs vom gefeierten Sound der frühen 90er Jahre, mit dem sie aufgewachsen ist und den sie in ihre ganz eigene, moderne Version verwandelt. So entsteht ein authentisches, energetisches Klanggerüst, das Violet Grohl zu einer der spannendsten aufstrebenden Künstlerinnen ihres Genres macht – und gleichzeitig dafür sorgt, Rockmusik wieder auf das Radar der jüngeren Generationen zu bringen.
Die Leidenschaft zum 90er-Jahre-Rock wurde Violet bereits in die Wiege gelegt und schon in jungen Jahren begann die US-Amerikanerin selbst zu musizieren. In ihrem zarten Alter konnte sie daher bereits mehr Bühnenerfahrung sammeln als viele Künstler*innen und Bands in ihrer gesamten Karriere. Denn mit Vater Dave Grohl, Sänger der Foo Fighters, stand Violet schon mit zwölf Jahren vor großem Publikum auf der Bühne, um Adeles „When We Were Young“ zum Besten zu geben. 2023 war sie dann sogar auf dem Foo Fighters-Song „Show Me How“ zu hören – und hat nun vor einem Jahr ihre Solokarriere gestartet.
Bereits mit ihrer Debütsingle „Thum“ legte die Sängerin und Gitarristin die Latte in Sachen Soundqualität und Professionalität ausgesprochen hoch. Ihr einschlägiges Interesse für verschiedenste Genreausprägungen, darunter Trip Hop, New Wave, skandinavischer Black Metal oder 70er-Jahre-Folk, sorgt in den bisherigen Veröffentlichungen immer wieder für unvorhergesehene Wendungen, die Violet Grohl zu einer der spannendsten Newcomerinnen des Jahres machen. Gemeinsam mit Produzent Justin Raisen, der schon mit Artists wie Kim Gordon, Yves Tumor oder Angel Olsen zusammengearbeitet hat, kreiert sie auf ihrem Debütalbum „Be Sweet To Me“ elf Songs, die es sowohl klanglich als auch lyrisch in sich haben. Persönliche Erlebnisse wie popkulturelle Referenzen finden gleichermaßen den Weg in die Kunst der US-Amerikanerin, die unter anderem PJ Harvey als eines ihrer Vorbilder nennt. So erschafft Violet Grohl mit ihrem Debüt ein Gesamtkonzept, bei dem die visuelle Ästhetik das Soundgerüst perfekt ergänzt und weitere Schichten ihres Schaffens freilegt – zwischen eingängigen Grunge-Gitarren, David Lynch-Referenzen und Grohls einnehmender Präsenz.
Neben einigen Konzerten in den USA, Support-Slots für The Breeders und Auftritten bei renommierten Festivals wie dem Reading & Leeds, Pukkelpop, Lowlands und All Things Go, macht Violet Grohl auch erstmalig für Headlineshows Halt in Deutschland. Im August spielt sie zwei Konzerte in Berlin und Köln.