Der Kino-Erfolg kommt auf die Bühne: FACK JU GÖHTE – DAS MUSICAL ist genau wie die gefeierte Filmvorlage: laut, jung und durchgeknallt!
Goethe, Göthe, Goete? Alles falsch! Göhte – so wird der Name des berühmten deutschen Dichterfürsten und Geheimrates im Titel des umjubelten Musical-Events von Stage Entertainment und Constantin Filmverleih verballhornt. Und genauso wie der Film-Titel es andeutet ist auch das Bühnenstück in München: Laut, jung und durchgeknallt.
Die kreativen Köpfe hinter FACK JU GÖHTE – DAS MUSICAL sind übrigens Nikolas Rebscher (Gründer und Frontmann der Band Lauter Leben), Kevin Schröder (Songtexter, Übersetzer zahlreicher Musicals, Autor von LOTTE) und Simon Triebel, der bei der Band Juli die Gitarre spielt und auch schon als Komponist und Texter für Songs wie „Geile Zeit“ oder „Perfekte Welle“ verantwortlich war.
Kein Wunder also, dass das Musical mit seinen lässigen Songs und ganz viel abgedrehtem Humor dem Film mehr als nur gerecht wird. Die rasante Inszenierung überrascht mit Hip-Hop-Elementen und begeistert gleichermaßen mit berührenden Pop-Balladen. So wird der Geist des filmischen Vorbildes bestens eingefangen.
Hinzu kommen verblüffende Theater-Ideen und eine tolle Choreographie, die das Stück zum Leben erwecken. Die künstlerische Leitung in Sachen Tanz hat übrigens Frederik „Benke“ Rydman. Der Schwede sorgte auch schon für den richtigen Ausdruck bei „Swanlake Reloaded“. Regie führt Christoph Drewitz, der auch schon die Story um „ROCKY“ in Hamburg und am Broadway begleitete.
Apropos Story: Es geht natürlich, genau wie im ersten Teil der erfolgreichen Filmtrilogie, um den Ex-Häftling Zeki Müller (in der Filmvorlage gespielt von Elyas M’Barek), der sich als Vertretungslehrer an der Goethe-Gesamtschule ausgeben muss, um seine Beute zurückzuholen – die hat seine Freundin nämlich ausgerechnet dort vergraben, wo die neue Turnhalle der Schule errichtet wurde.
Und während Zeki in Nachtschichten nach seiner Beute sucht, ist er tagsüber mit der 10b beschäftigt. Dabei trifft er auf die überkorrekte Lehrerin Lisi Schnabelstedt, die seine Methoden erst fragwürdig findet, aber später immer mehr seinem Charme erliegt.