Die Kumede wurde 1947 von einer kleinen Gruppe theaterbegeisterter Kölner gegründet und ist damit das älteste aktive kölsche Theaterensemble. Die Gründungsmitglieder hatten ein klares Ziel: den Menschen in Köln nach den entbehrungsreichen Kriegsjahren wieder Lebensfreude zu schenken. Trotz bescheidener Mittel bei den ersten Inszenierungen fanden die Aufführungen schnell großen Anklang. In den folgenden Jahrzehnten etablierte sich die Kumede, neben dem Millowitsch-Theater, als feste Institution in der Kölner Theaterlandschaft.
2015 zog die Kumede schließlich in die Volksbühne am Rudolfplatz – das legendäre, ehemalige Millowitsch-Theater – und fand dort ihre neue Heimat. Im ältesten und wohl schönsten Theater Kölns hält die Kumede die kölsche Theatertradition lebendig. Nach dem Ende der Millowitsch-Ära führt sie mit ihren erfolgreichen Inszenierungen eindrucksvoll vor Augen, dass das kölsche Mundarttheater auch in der heutigen Zeit nichts von seiner Relevanz und Magie verloren hat.
Der Name „Kumede“ ist übrigens kölsch für „Komödie“ – und so liegt der Fokus des Ensembles auf humorvollen Inszenierungen, mal mit melancholischem Unterton, mal als mitreißendes Musical oder als moderne Adaption klassischer Werke. Doch eines bleibt immer gleich: Jahr für Jahr begeistert die Kumede ihr Publikum mit dem Ziel, es für einige Stunden aus dem Alltag zu entführen und eine unbeschwerte Zeit zu schenken.
In besonderer Erinnerung bleibt sicherlich die Spielzeit 2021, als die Kumede nach dem langen Corona-Lockdown als erstes Kölner Theaterensemble überhaupt wieder die Türen der Volksbühne öffnete und von ihrem Publikum und der Presse regelrecht gefeiert wurde. Kölsches Mundarttheater ist eben zutiefst „seelenrelevant“ und die Kumede mittlerweile „Kult“, wie die Kölner Boulevardzeitung Express feststellte.
In den letzten Jahren begeisterte die Kumede ihr Publikum mit den ins Kölsche adaptierten Hits der größten Komödienautoren unserer Zeit. Von Ray Cooney bis Michael McKeever: Mit temporeichen kölschen Komödien wie „Usser Rand un Band“, „Ihrlich wäht am längste“ oder „Zoff em Grandhotel – Ein Diva kütt selden allein“ setzte das Ensemble neue Maßstäbe in der Kölner Theaterlandschaft. Der Lohn ließ nicht lange auf sich warten: Schon vor dem Start der Spielserie 2026 meldete die Kumede „Ausverkauft!“, und auch die kurzfristig angesetzten Zusatztermine waren im Nu vergriffen.
2027 wird die Kumede 80 Jahre und ist dabei kein bisschen alt! Das Ensemble steht heute so frisch auf der Bühne wie nie zuvor: mit junger Besetzung, modernen Inszenierungen und jeder Menge Tempo. Bei der Kumede trifft Tradition auf Spielwitz und Herzblut auf Pointe. So geht kölsches Theater heute!
Zum Jubiläum meldet sich die Kumede mit „Cäsh en de Täsh“ zurück. Die rasant inszenierte Komödie (im Original von Ray Cooney) verspricht Turbulenzen, Tempo und Lachsalven am laufenden Band.
Lassen auch Sie sich von dem kölschen Traditionsensemble aus dem Alltag entführen und erleben Sie live die Magie der kölschen Sprache, echt kölsche Charaktere und mitreißende Spielfreude im schönsten Theater der Stadt!
Kölsch, kölscher, Kumede! (Kölner Stadt-Anzeiger)