Sönke Torpus, Nordfriese und Teil der Hamburger Band Torpus & the Art Directors ist nun mit seinem Soloprojekt Low Key Orchestra unterwegs und kommt im Dezember ins NUN low key orchestra. Mehr Understatement geht kaum. Der vielleicht unpassendste – und gerade deshalb perfekte – Name für ein Projekt, das musikalisch Großes bereithält.
Kurz zurück zum Anfang: low key orchestra ist das neue Projekt von Sönke Torpus. Indie-Folk-Kennern ist seine frühere Band Torpus & the Art Directors sicher noch in bester Erinnerung – umso schöner, dass nun neue Songs anklopfen. „maybe words“ heißt die erste Veröffentlichung in diesem Jahr, und sie ist schlicht wundervoll. Eine kleine Hymne für alle, die eine helfende Hand oder ein offenes Ohr brauchen.
Fast so, als hätte Sönke gedacht: Wenn ich nicht da sein kann, dann wenigstens ein Refrain, der mehr tröstet als tausend Umarmungen.Maybe words can help you / Maybe lines that careI can sense your trouble / And I feel you thereAus jeder Zeile spricht ehrliches Mitgefühl. Gemeinsam mit Produzent Helgi Helgasson übersetzt Sönke diese Direktheit in warme, vielschichtige Klänge.
Das low key orchestra bewegt sich dabei eigenständig zwischen Einflüssen von Bright Eyes, Whitney und den Flaming Lips, während im Songwriting Spuren früher Coldplay- oder Keane-Alben aufscheinen.
Sönke selbst sagt, er habe die Musik lange verloren.