Ein skurriler, schwarzhumoriger Schlagabtausch zwischen Leben und Tod.
Das Stück „1h22 vor dem Ende“ erzählt von Bernhard, einem schüchternen Mann am Rande der Verzweiflung, dessen letzter Moment durch ein unerwartetes Klopfen unterbrochen wird. Der Besucher ist der Tod in Person, doch statt Furcht bringt er Unsicherheit und komische Irritation – charmant unbeholfen, als wäre es sein erster Arbeitstag.
In dieser Tragikomödie von Matthieu Delaporte treffen tiefe Fragen über Leben und Abschied auf bissigen, absurden Humor.
Die Begegnung entwickelt sich zu einem überraschend menschlichen Duell, in dem der Tod sich eher als unbeholfener Begleiter denn als dunkle Gestalt präsentiert.