Mit ihrer Circular-Tour kehren Girls in Airports 2027 zu ihrem Ursprung zurück – und schlagen gleichzeitig ein neues Kapitel auf.
Im Februar 2027 erscheint ihre neue, gleichnamige EP, die erste Veröffentlichung seit 2023, die vollständig aus der eigenen kreativen Kraft der Band entstanden ist.
Was passiert, wenn man aufhört, darüber nachzudenken, was Jazz sein soll – und einfach schaut, wohin die Musik führt?
Seit fast zwei Jahrzehnten machen Girls in Airports genau das. Die vier Musiker aus Kopenhagen bewegen sich irgendwo zwischen Indie, Jazz, Ambient und hypnotischen Grooves – mit Saxophonen, Vintage Keys, Drums und Percussion, aber ohne Bass und Gitarre.
Mal klingt das weit und schwebend, mal roh und treibend, manchmal fast wie ein Soundtrack. Und live sowieso jedes Mal anders. Girls in Airports haben längst ein Publikum weit über die Jazzszene hinaus gefunden. Sie spielten beim Roskilde Festival, tourten durch Europa und Asien und arbeiteten mit Teitur, Halvcirkel und dem Aarhus Jazz Orchestra.
Wer Mammal Hands, Sigur Rós, GoGo Penguin oder Bremer/McCoy mag, dürfte sich hier ziemlich schnell zuhause fühlen. Für ihr neues Album haben sich Girls in Airports auf das reduziert, was die Band von Anfang an ausgemacht hat: vier Menschen in einem Raum, einander zugewandt, hörend, reagierend.
Weniger fertige Arrangements, mehr Instinkt. Weniger Kontrolle, mehr Moment.