Was ist Heimat?
Ein Haus aus Stein? Eine Landschaft aus Kindheitstagen?
Oder nur ein flüchtiger Duft im Sommerwind, der uns unvermittelt zurückträgt – dorthin, wo wir einmal ganz gewesen sind?
Dieses literarische Programm begibt sich auf die Spur eines Wortes, das so vertraut klingt und doch so schwer zu fassen ist. Heimat zeigt sich in vielen Gestalten: als Geborgenheit und Erinnerung, als Sehnsucht und Verlust, als Aufbruch und leises Ankommen.
Clemens von Ramin verleiht Texten der Weltliteratur seine eindringliche Stimme. Begleitet und verbunden durch die Klänge der klassischen Gitarre entsteht ein feiner Dialog zwischen Wort und Musik – ein Raum, in dem Gedanken nachklingen und Stimmungen sich entfalten.
Stimmen aus verschiedenen Zeiten erzählen von Wurzeln und vom Fremdsein, von innerer Heimat und äußerem Exil – mal sanft und tröstend, mal suchend und fragend, immer aber zutiefst menschlich.
Denn vielleicht ist Heimat weniger ein Ort, den man besitzt, als ein Zustand, den man immer wieder sucht.
Und manchmal, ganz unverhofft, auch findet.
Ein Abend für alle, die sich erinnern.
Und für jene, die noch unterwegs sind.