Cornelia Koch: Nach Santiago wollte ich nie
Meine 3348 Kilometer auf dem Jakobsweg und zu mir selbst
Mit Cornelia Koch stellt eine erfahrene Journalistin und Weitwanderin ihr außergewöhnliches Debüt vor: „Nach Santiago wollte ich nie“ – ein Buch über Aufbruch, Selbstbehauptung und die überraschenden Wege, die entstehen, wenn man eigentlich gar nicht losgehen will.
Koch hat über 35 Jahre als Regionaljournalistin in Westfalen und Brandenburg gearbeitet. Sie beschreibt in klarer, humorvoller und präziser Sprache eine Reise, die nicht geplant war.
Als ihre Kinder erwachsen wurden und eine neue Lebensphase begann, nahm sie sich ein sechsmonatige Auszeit, packte ihren Rucksack und startete – nicht in Spanien, sondern vor der eigenen Haustür in Potsdam. Von dort wanderte sie 3348 Kilometer durch Deutschland, Frankreich und Spanien bis nach Santiago de Compostela.
Ihr Buch ist kein klassischer Pilgerbericht. Es ist eine persönliche Erzählung über das Unterwegssein, über Begegnungen, Zweifel, stille Triumphe und die Frage, was „Zuhause“ bedeutet, wenn man sich über Wochen und Monate nur auf den eigenen Schritten bewegt. Kochs Blick ist aufmerksam, selbstironisch und voller Wärme für die Menschen und Landschaften, denen sie begegnet.
Ein Abend mit Cornelia Koch bietet eine atmosphärische Lesung, Einblicke in die Entstehung des Buches und die Chance, eine Autorin kennenzulernen, die mit jedem Satz beweist: Manchmal führt der ungeplante Weg genau dorthin, wo man sein sollte.