Film, Essay, Comic, Kunst und Literatur – das alles vereint THOMAS VON STEINAECKER in seinem Schaffen. Dabei geht er mutig und radikal vor, in der WELT bezeichnete man ihn als den „Letzten der Avantgardisten“. Im Wintersemester 2013/14 hatte er die Wiesbadener Poetikdozentur inne. Nun erscheint nach der Dystopie „Die Privilegierten“ sein neuer Roman, der eine besondere Schwesternschaft in den Fokus rückt.
Bettina und die ältere Schwester Simone wachsen in der bayerischen Provinz auf.
Simone ist intellektuell beeinträchtigt, sodass Bettina schon früh Verantwortung übernehmen muss. Dabei sind es lediglich drei Tage, die beschrieben werden, drei Schlaglichter auf ein ganzes Leben, zwischen Nähe und Abgrenzung und dem Mut zum eigenen Weg.