Das Theater wurde in den Jahren 1906 bis 1908 in neobarocker Form erbaut, der Entwurf stammt von den Architekten August Kersten (Stadtbaurat in Minden) und Paul Kanold (Regierungsbaumeister in Berlin). Die äußere Fassade ist verputzt und stellt Bezüge zum frederizianischen Barock dar. Das Theater verfügt über 528 Sitzplätze.
Am 1. Oktober 1908 wurde das Stadttheater eröffnet, als erstes Stück wurde Goethes „Iphigenie auf Tauris“ aufgeführt. Das Theater verfügt über kein eigenes Ensemble, produziert aber Eigenproduktionen. Es dient als Spielstätte für Tourneetheater und wird auch als Konzertsaal genutzt; so gastiert dort regelmäßig die Nordwestdeutsche Philharmonie.
Im September des Jahres 1998 wurde die Oper „Friedrich und Katte“ von Wolfgang Knuth am Mindener Stadttheater uraufgeführt. Diese Oper wurde eigens zum 1200-Jährigen Stadtjubiläum geschrieben.
Am 15. November 2008 wurde das 100 jährige Gründungsjubiläum gefeiert. Im Jahr 2012 wurde die komplette Renovierung des Theaters mit dem Außenanstrich abgeschlossen.