Hinnerk hat vieles ausprobiert: von absurden Quatschgeschichten über politisches Kabarett bis hin zu Poetry Slam, Musik-Comedy, Impro und klassischem Stand-up. Mit seinem vierten Programm „NOIR“ zeigt er nun, wo er künstlerisch angekommen ist.
In „NOIR“ prallen Gegensätze aufeinander: ein sonniges Gemüt trifft auf tiefschwarzen Humor, Abstinenz auf Sucht, Leichtigkeit auf Abgründe. Hinnerk blickt zurück, räumt in seiner eigenen Vergangenheit auf und fördert all das zutage, worüber sich – trotz oder gerade wegen der Schwere – lachen
lässt. Dabei stellt sich eine zentrale Frage: Wenn jemand in den Abgrund springt – folgt man ihm? Die Antwort liefert Hinnerk live auf der Bühne. Denn eines hat er gelernt: Über das Traurige zu lachen, ist oft die beste Möglichkeit, damit umzugehen.
Mit einer Mischung aus Resignation, scharfem Zynismus und emotionaler Ehrlichkeit entsteht ein Abend zwischen Lachen und Nachdenken – mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Ein Programm, das unterhält, berührt und dem Publikum am Ende genau das mitgibt, was man manchmal am meisten braucht: ein bisschen Energie, um den Alltag zu meistern.