Die Geschichte des Dortmunder Musiktheaters reicht bis ins Jahr 1904 zurück. Nach der Zerstörung des Opernhauses im Zweiten Weltkrieg fand die Oper in dem 1950 fertig gestellten Gebäude am Hiltropwall, dem heutigen Schauspielhaus, ihre vorläufige neue Spielstätte.
1955 stellten die Architekten Heinrich Rosskotten und Edgar Tritthart ihren Entwurf für das neue Opernhaus vor, dessen markantes Merkmal eine 17 Meter hohe, kupfergedeckte Kuppel über dem Zuschauerraum ist. Die Bauarbeiten dauerten von 1958 bis 1965. 1966 zog die Oper in das neu gebaute und bis heute aktuelle Opernhaus am Platz der Alten Synagoge um. Eröffnet wurde das Haus am 3. März 1966 mit Der Rosenkavalier von Richard Strauss unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Wilhelm Schüchter.
Das Opernhaus, als Teil von Theater Dortmund, ist die Heimat der Sparten Oper – mit der Jungen Oper – sowie des Ballett Dortmund – mit dem NRW Juniorballett – und der Dortmunder Philharmoniker. Mit der Auszeichnung der Oper Dortmund als „Bestes Opernhaus“ bei den OPER! Awards 2023, dem FAUST-Preis 2024 und mit dem Preis der Deutschen Theaterverlage 2026, der internationalen Strahlkraft des Ballett Dortmund sowie dem hervorragenden Ruf der Dortmunder Philharmoniker zählt Theater Dortmund heute zu den führenden Kulturinstitutionen Deutschlands.
Unter der Opernintendanz von Heribert Germeshausen, der Ballettintendanz von Jaš Otrin sowie mit Jordan de Souza als Generalmusikdirektor ab der Spielzeit 2025/26 präsentieren die drei Sparten ein vielfältiges Programm, das die gesamte Bandbreite des musikalischen Theaters abbildet.