Seine Debütsingle „Better Man“ war noch nicht erschienen, da präsentierte Sekou sie schon dem Publikum in Glastonbury – es war sein erster Live-Auftritt. Diesen verdankt er der BBC, die dem hochtalentierten Newcomer auf dem berühmten Festival 2022 eine Bühne bot. Zu diesem Zeitpunkt war Sekou zwar noch im Teenageralter, aber bereits entdeckt worden und hatte einen Label-Deal in der Tasche. Nun war es am Rest der Welt, den Ausnahmesänger zu entdecken. In seiner Heimat UK ist Sekou seit „Better Man“ und der ebenfalls 2023 veröffentlichten EP „Out Of Mind“ auf dem Weg zum Star-Status und auch hierzulande wächst sein Bekanntheitsgrad stetig an.
Man muss nicht lange rätseln, warum Sekou die Menschen derart begeistert und berührt – man braucht nur einmal seine Stimme hören und das Geheimnis ist gelüftet. Kraftvoll und voluminös transportiert der Brite rohe Emotionen. Das brachte ihm schon Anerkennung von Größen wie Quincy Jones, Bruno Mars und Pharrell ein. Die Pianoballade „Better Man“ ist eine Paradebeispiel für Sekous Kunst. Mit der Nachfolgesingle „Forgiving Myself“ schlägt er anschließend ganz andere Töne an und gibt damit einen Ausblick auf seine musikalische Bandbreite, die sich auch in der „Out Of Mind“-EP wiederfindet. In sich stimmig mischt Sekou in Tracks wie „Time Will Tell“, „Be With You“, „You And I“ oder „Too Young“ Einflüsse aus Soul, R&B und Pop. Thematisch beschäftigt sich der Youngster unter anderem mit Liebe, Herzschmerz und Selbstfindung. Mit „Better Man“, der vom schwierigen Verhältnis zu seinem Vater handelt, hat Sekou seine Musikkarriere mit einem außergewöhnlich persönlichen Song eingeleitet.
Sekous Weg zur Musik
Groß geworden ist der in Ashby, Leicester geborene Sekou Sylla ohne jenen Vater, der die Lyrics zu „Better Man“ inspirierte. Auch Geschwister hat der bei seiner alleinerziehenden Mutter aufgewachsene junge Sänger keine. Stattdessen begleiteten ihn die Kirche und die Musik durch Kindheit und Jugend. Waren es im Gotteshaus die Gospel, prägten zu Hause ikonische Soul- und Pop-Stimmen wie die von Whitney Houston, Aretha Franklin, Michael Jackson, oder Adele Sekous musikalische Sozialisation. Als er im Alter von 16 Jahren beginnt, Coversongs zu singen und online zu posten, weckt seine Stimme schon bald das Interesse des ersten Labels. Gemeinsam mit einem kompetenten Team bereitet sich der inzwischen in London ansässige Nachwuchssänger anschließend ein Jahr lang auf seinen Schritt in die große Öffentlichkeit vor. Eine zeitliche Investition, die sich offensichtlich gelohnt hat: 2023 legt Sekou einen Senkrechtstart hin.
In kurzer Zeit und in jungen Jahren hat der „Better Man“-Sänger Erstaunliches erreicht – eine Nominierung als „Rising Star“ bei den BRIT Awards 2024 inklusive. Ist Sekou also Großbritanniens nächster großer Soul-Star? „Time Will Tell“!