Wie aus dem Nichts erscheint Justus Bennetts 2021 auf der Bildfläche und entwickelt sich mit Songs wie „Nightstand“, „Bad Day“ und „Cool Kids“ in Windeseile zum Shootingstar der Popszene. Unterschiedliche musikalische Einflüsse von Hip-Hop über R&B bis hin zu Rock und Punk sorgen für jede Menge Abwechslung in der Musik des US-Sängers. Tracks wie „Real Life Sucks“ oder „Insomniac“ kommen als hitverdächtige Ohwürmer daher, regen zum Mitsingen und Tanzen an – und haben dabei dennoch ein hohes Maß an inhaltlicher Substanz. Mit dieser Mischung hat sich Justus Bennetts bereits eine solide Fanbase aufgebaut, die mit jedem weiteren Release größer werden dürfte.
Die Veröffentlichung von „Don’t trip“ mit GAYLE („abcdefu“) hat Justus Bennetts als erste Single des Jahres 2022 ganz sicher einige neue Fans beschert. Ein weiteres Beispiel für einen Song, der beim ersten Durchlauf nach fröhlicher Pop-Rock-Nummer klingt und sich beim genaueren Hinhören als ungeahnt deep erweist – typisch Justus Bennetts eben. Es ist erstaunlich, dass der Newcomer nach nur wenigen Singles scheinbar schon seinen eigenen Stil gefunden hat. Wobei man natürlich nie wissen kann, welche musikalischen Entwicklungen die Zukunft vielleicht noch bringen wird. Was man aber weiß, ist, dass der „Bad Day“-Sänger seit „WAR“ (featuring Curt Thomas) eine coole Single nach der nächsten veröffentlicht.
Justus Bennetts’ musikbegeisterte Familie
Verantwortlich für die verschiedenartigen Einflüsse, die Justus Bennetts’ Musik heute prägen, ist seine Familie, deren Mitglieder unterschiedlichen Stilarten von Jazz bis Rock frönten. Nach einem Umzug von Seattle nach North Carolina entwickelte er zudem eine Vorliebe für Rap. Inspiration für seine Lyrics schöpft Bennetts aus den zahlreichen Unsicherheiten des Heranwachsens, weshalb sich insbesondere Angehörige derselben Generation in seinen Texten wiederfinden können. Wer kennt nicht die „Cool Kids“ aus der Schule, die Justus im gleichnamigen Song beschreibt? Und wer könnte die Gefühle, die „Bad Day“ zugrunde liegen, nicht nachvollziehen? Genau deswegen – und dank der wunderbar eingängigen Hooks – machen Justus Bennetts’ Lieder so viel Spaß.
Seit er mit „Nightstand“ erstmals die Millionenmarke knackte, wachsen die Streamingzahlen – und ein Ende ist nicht in Sicht. Vielmehr steht Justus Bennetts noch am Anfang seiner Musikkarriere. Ein Anfang allerdings, von dem viele andere wohl nur träumen können.