Musik hat er im Blut und Musik wurde ihm in die Wiege gelegt: YG Marley trägt nicht zufällig den gleichen Nachnamen wie der jamaikanische Reggae-Urvater, sondern ist der Enkel von Bob Marley. Doch das ist noch nicht alles: Seine Mutter ist Lauryn Hill, bekannt als Solokünstlerin und Leadsängerin der Fugees. Als Sprössling dieses mit Ausnahmetalenten gesegneten Stammbaums scheint der überragende Erfolg der Debütsingle „Praise Jah in the Moonlight“ geradezu vorbestimmt. Noch vor dem offiziellen Release gibt YG Marley den Song bei Live-Shows seiner berühmten Mum zum Besten. Clips von diesen Performances landen auf den einschlägigen Social-Media-Plattformen und gehen prompt viral. Kurz darauf feiert „Praise Jah in the Moonlight“ als Single weltweit Erfolge.
YG Marley kommt im Dezember 2001 in Beverly Hills als Joshua Marley zur Welt und wächst in South Orange im US-Bundesstaat New Jersey auf. Seine Mutter ist, wie eingangs erwähnt, Lauryn Hill, sein Vater der ehemalige Footballspieler Rohan Marley. Groß wird Marley nicht allein in South Orange, sondern auch auf der Bühne: Seine Mutter Lauryn Hill lässt den Sohnemann schon als Kind bei ihren Konzerten auftreten. Ab 2013 präsentiert er bei diesen Gelegenheiten auch eigenes Material. 2017 ist er zusammen mit seiner Schwester Selah Marley in der Kampagne einer Modekette sowie in der Zeitschrift Teen Vogue zu sehen. Im Jahr darauf hat er ein Feature auf Selahs Track „Slick“.
YG Marley startet durch
2023 feiert Lauryn Hill das 25-jährige Jubiläum ihres Kultalbums „The Miseducation of Lauryn Hill“ mit einer Tour – klar, dass YG Marley dabei nicht fehlen darf. In diesem Rahmen, vor den Fans seiner Mama, performt der Sänger und Songschreiber „Praise Jah in the Moonlight“ erstmals live vor Publikum. Und wie es im Internetzeitalter eben so ist, finden Mitschnitte davon ihren Weg ins Netz, wo sie mächtig große Wellen schlagen. Noch bevor das Jahr zu Ende geht, erscheint der Song als offizielle Single und platziert sich in den Charts mehrerer Länder. In Neuseeland erreicht er gar die #1, in der Schweiz, in Norwegen und im UK schafft er den Sprung in die Top 10. Auch die Streamingzahlen erreichen schnell Höhen, von denen die meisten Newcomer nicht zu träumen wagen.
Nach diesem Einstand verwundert es auch nicht, dass YG Marley 2024 einen Slot beim Coachella Festival ergattert. Obwohl sich mancher im Vorfeld sicher fragt, wie er die Spielzeit füllen wird – schließlich ist „Praise Jah in the Moonlight“ sein bis dato einziger veröffentlichter Track. Das Set entpuppt sich dann als eine Mischung aus eigenen unveröffentlichten Nummern, wie „Marching to Freedom“, „Running“ und „Control“ und Gastauftritten von Lauryn Hill, deren ehemaligem Co-Fugee Wyclef Jean sowie Busta Rhymes. Die illustre Runde performt unter anderem einige Bob-Marley- und Fugee-Klassiker. Seinen Hit „Praise Jah in the Moonlight“ hebt sich YG Marley für das krönende Finale dieses denkwürdigen Konzerts auf. In Zukunft wird es sicher noch zahlreiche weitere Gelegenheiten geben, den R&B- und Reggae-Shootingstar live zu sehen – hoffentlich auch in Deutschland. Seine zweite Single „Live In Saudi Arabia“ gibt mit „Freedom“ und „Praise Jah in the Moonlight“ schon mal einen kleinen Vorgeschmack darauf.